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GARROCHA
- der Tanz mit der Stange
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Noch heute werden in Spanien die Stiere auf den Dehesas der
großen Landgüter Andalusiens mit der 3,20 m langen Stange getrieben und für
Gesundheitskontrollen, Impfungen, Zuchtauswahl u.a. aussortiert. Dieses
Arbeitsgerät aus ursprünglichen Zeiten der spanischen Reiterei hat sich
nunmehr seit vielen Jahren auch als Show-Element etabliert und die
Hirtenreitweise - die Doma Vaquera - kann in dieser Reiterei ebenfalls hervorragend
demonstriert werden.
In Veranstaltungen kann mit der Stange um eine Tänzerin oder einen
Gitarristen herum geritten werden, aber auch Dressur und Elemente der Hohen
Schule können mit der geschulterten Garrocha gezeigt werden.
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Eine kurze Information zu Sattel und Kleidung:
Die Kleidung der Reiter, der "Vaqueros", ist dezent, die ledernen
Beinkleider, die "Zahones", schützen den Reiter vor
Witterungseinflüssen, aber auch gegen das Horn des Stiers. Ebenso zweckmässig
ist der Sattel, ein sog. "Bocksattel", der mit einem Schaf-Fell
geritten wird.
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| Durch vordere und hintere Galerie bietet er hohen Sitzkomfort
für den Reiter für stundenlange Ritte über die grossen Landgüter Andalusiens
und die "Kohlenkästen", die rechteckigen eisernen Steigbügel, geben
dem Fuß festen Halt und schützen diesen auch vor Verletzungen durch das
Stierhorn. Der vor den Sattel gebundene Schal , die "manta estribera",
ist ursprünglich aus Wolle und
kann bei kaltem und nassem Wetter über die Schultern gelegt, bei Pausen als
Unterlage verwendet werden. |
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... und ganz eng geht es um den Gitarristen herum, der zwischen Pferd und
Stange sitzt! |
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